InnoDB vs. MyISAM, 2.Teil

Ich hatte ja schonmal rumgefragt, ob jemand Nachteile von InnoDB gegenüber der klassischen MyISAM DB-Engine von MySQL kennt.

Mittlerweile hab ich da selber ein eklatantes Problem ausgemacht:

Zabbix, ein an sich sehr schickes Monitoring-System, nutzt seit Version 1.1 InnoDB-Tables. An sich gut, Problem nur, dass der Cleanup Prozess leider noch einen Bug hatte, wodurch nicht alle Tabellen aufgeräumt wurden. Dummerweise füllte sich dadurch die history-Tabelle mit 400Mio. Datensätzen, sprich knapp 4GByte große DB-Files. Bei InnoDB werden per default alle Dateien in einem File abgelegt, /var/lib/mysql/ibdata1.

Nachdem ich dann, nicht ganz ohne Schwierigkeiten, die Tabelle geleert hatte, musste ich aber leider feststellen, dass ibdata1 kein einziges Byte kleiner geworden war. In phpmyadmin bekommt man dann auch eine entsprechende Anzeige: “InnoDB free: 4171776 kB”.

“Das “Lustige”: falls ich den Aussagen mehrerer Personen aus #mysql auf freenode trauen darf, ist daran nichts zu ändern.

InnoDB extended das File automatisch, kleiner bekommt man es dann aber nicht mehr. Blöde Sache, da durch Zabbix die ganze Partition von ibdata1 besetzt war.

Naja, ibdata1 + history-files gelöscht, mysql restart. Das war’s dann, mit meinen Überlegungen, InnoDB in nächster Zeit mal für eigene Projekte einzusetzen.

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